Berichte

 

 

 

Seite 2

_______________________________________________________________

 

RDB Bezirksverein Niederrhein

Motorradtour 1/2016 zum Fischereihafenrennen in Bremerhaven

 

In Bremerhaven begann am 15. Mai 2016 lautstark das spektakuläre 59. Fischereihafen Rennen!

Schon seit vier Jahren fährt die Biker-Gruppe des RDB BV- Niederrhein zu diesem zweitägigen Event im Kerngebiet des Bremerhavener Fischereihafens, dass in Deutschland seit 1952 seinesgleichen sucht!

Der Start zur unserer vierten Tour erfolgte traditionell vom Bahnhof Wesel, leider war uns Petrus an diesem Pfingstsonntagmorgen nicht wohlgesonnen, denn das Wetter war durchwachsen und begleitet von einigen Regenschauern, begaben wir uns auf den Weg zur Nordsee.

Nachdem wir dem Wetter standhaft getrotzt hatten, selbst ausgiebige Hagelschauer konnten unsere Reise nicht maßgeblich beeinflussen, haben wir unsere Herberge in Debstedt, nahe Bremerhaven, fast pünktlich erreicht.

Auch in diesem Jahr wurden wir schon an der Tür von den Wirtsleuten empfangen und uns wurde für unsere Fahrzeuge ein kurioser, aber sehr trockener Stellplatz zugewiesen!

Wir durften unsere Motorräder im großen Festsaal der Gastwirtschaft abstellen. Zügig bezogen wir unsere Zimmer, um nach dem kurzen Aufenthalt schnell zur Rennstrecke zu fahren.

Bild: Unser Parkplatz im Festsaal der Gaststätte

 

Spitznamen des legendären Fischereihafen-Rennens wie "Fischkoppraserei" und „Fischkistenrennen“ erklären die Exklusivität des Rennens: Fischkisten und Strohballen wurden früher in den 50er bis 70er-Jahren anstelle eines Kiesbettes für Ausrutscher verwendet!

Auch heute noch ist es für die Fahrer wieder die normalste Sache der Renn-Welt, sich auf einem Bremerhavener Hafengelände mit modernen und klassischen Rennboliden von 50 bis über 1000 Kubik in Geschwindigkeiten von über 200 Km/h auf den Geraden zu bewegen.

 

Bild: Klönen mit dem Rennteam Franke

 

So nah dran wie hier beim Fischereihafenrennen ist es wohl nirgendwo anders möglich, Renn-Atmosphäre hautnah zu erleben! An der Molenkante und zwischen den Lagerhallen befand sich das bunte Fahrerlager mit Zelten und Wohnwagen.

Jeder Besucher erhält freien Zugang und findet hier die verschiedensten Klassen und Generationen von Motorädern, aber auch die Rennfahrer stehen bereit zum Voll-Kontakt“ und „zum Klönen“, wie man hier gerne sagt. Unter den Teilnehmern war auch wieder der mehrfache Deutsche Meister der Powerbike-Serie, Elmar Geulen „Mr. Hayabusa“, der sieben Weltrekorde hält. Neben modernen Renn- Motorrädern fahren aber auch Gespanne mit Beiwagen, die spektakulär durch die Kurven driften auf dem knapp drei Kilometer langen Parcours durch den Fischereihafen.

 

Bild: Elmar Geulen "Mr. Hayabusa" (zweiter von links)

 

Ein besonderer Programm-Höhepunkt waren für uns die klassischen Motorräder, welche dem Besucher einmal ein Rennerlebnis aus längst vergangenen Zeiten vermittelten. Zusätzlich konnten Klassiker und sehr schnelle Oldtimer mit wohlklingenden Namen wie Norton, Triumph, MV Agusta, Laverda, und Rickman in der Rennklasse „Sound of Classics“ bestaunt werden. Dort geben die Fahrer ihr Bestes, um die beste Rennzeit ihrer Klasse zu erreichen. Veranstaltet wird das Fischereihafenrennen vom Motorradclub MSG Weserland, die langjährig bewährte Organisation übernimmt dabei seit dem Jahr 2000 die German-Road-Racing GmbH unter der Leitung von Hinrich „Hinni“ Hinck aus Bremervörde und wir hatten die Gelegenheit mit dem Verantwortlichen ein paar Worte zu wechseln.

 

Bild: Der Veranstalter Hinrich Hink (vierter von rechts, stehend) mit den RDB-Bikern

 

Wie jedes Jahr haben wir den Aufenthalt genossen und ließen jeden Renntag in der Gaststätte „Zur Linde“ mit unserem Steigerlied ausklingen.

Die Rückreise am Dienstagmorgen verlief recht zügig und gottseidank absolut trocken.

Mein Dank gilt den disziplinierten Teilnehmern und wir sehen uns zur Tagestour im Sommer!

 

Glückauf Silvo Magerl

 

Bericht: Silvo Magerl

Bilder: Michael Bobsien, Ingo Engelhard

 

 

 

Jahreshauptversammlung RDB Bezirksverein-Niederrhein 2016

Ein interessantes Thema und Jubilarehrung

 

Knapp 80 Kameraden versammelten sich am Sonntag, den 20.03.2016 im Festsaal des Ledigenheim in Dinslaken-Lohberg zur Jahreshauptversammlung.

Der erste Vorsitzende des BV-Niederrhein, Silvo Magerl, begrüßte die Anwesenden, besonders den Festredner Prof. Dr. Ing. Cristoph Dauber, den Geschäftsführer des Hauptvorstandes Ulrich Dondorf, sowie die Ehrenmitglieder Karl Klumpers, Dietrich Balduhn, Alwin Erdmann und Georg Brandt.

Ebenso begrüßte er die Kameraden des 30 Mann starken Glückauf-Chor Duisburg-Walsum, die den feierlichen Teil der Versammlung untermalten.

Die Totenehrung galt den verstorbenen Kameraden Helmut Rissel, Siegfried Vöpel, Klaus-Dieter Hähner, Gerhard Wittig, Heinz Zaksek, Uwe Mihr, Josef Kuipers, Werner Brauer und Werner Stuwe.

 

Bild: Der 1. Vorsitzende Silvo Magerl leitete die Jahreshauptversammlung

 

In seinem Jahresrückblick berichtet Silvo Magerl über die beendete Förderung des Bergwerks Auguste Viktoria und die aktuellen RAG-Zahlen (Förderung, Mitarbeiterzahlen).

In seinem Jahresrückblick berichtet Silvo Magerl über die beendete Förderung des Bergwerks Auguste Viktoria und die aktuellen RAG-Zahlen (Förderung, Mitarbeiterzahlen).

Weiterhin zeigte Kamerad Silvo Magerl die Ewigkeitsaufgaben und das RAG-Grubenwasserkonzept auf.

Die Grüße des Hauptvorstand überbrachte Geschäftsführer Ulrich Dondorf.

Kamerad Ulrich Dondorf beschrieb die Mitgliederentwicklung des RDB, die Anzahl der Eintritte decke nicht die Anzahl der Austritte.

 

Bild: Geschäftsführer Ulrich Gondorf überbrachte die Grüße vom Hauptvorstand

 

Bild: Der Glückauf-Chor Walsum untermalte die Jahreshauptversammlung

 

Den Festvortrag zum Thema Fracking: Fluch oder Segen?, hielt Prof. Dr. Ing. Cristoph Dauber, der an der technischen Fachhochschule Georg Agricola zu Bochum in dem Aufgabengebiet Bergbaukunde und Rohstofftechnologie tätig ist.

In dem knapp einstündigem Vortrag ging Prof. Dr. Ing. Cristoph Dauber sehr detailliert auf das Thema Fracking ein.

Es wurden die Risiken und Chancen des Fracking aufgezeigt und erläutert.

Weiterhin wurde die Möglichkeit der Rohstoffgewinnung durch Fracking in Deutschland dargestellt.

Als persönliches Fazit, von Prof. Dr. Ing. Cristoph Dauber, wurde erwähnt, dass Fracking als Brückentechnologie in Deutschland bis zur vollständigen Deckung des Energiebedarf durch erneuerbare Energien genutzt werden kann.

 

Bild: Prof. Dr. Ing. Christoph Dauber von der technischen Fachhochschule Georg Agricola zu Bochum

 

Die Jubilarehrung des BV-Niederrhein übernahm in diesem Jahr der 2. Vorsitzende des BV-Niederrhein, Kamerad Peter Otte.

Er nahm in seiner Laudatio zur Ehrung der Jubilare die Anwesendenmut auf eine kleine Zeitreise und beschrieb, wie der deutsche Steinkohlenbergbau sich von den 60er-Jahren aus bis in die aktuelle Zeit entwickelt hat.

Ganz besonders ging Kamerad Peter Otte auf die Unfälle und die Unfallkennziffern ein und hob den beachtlichen Erfolg der Arbeitssicherheit hervor.

Zu dem Thema Nachbergbau wurde in seiner Laudatio deutlich, dass es gilt Weichen dafür zu stellen und dass das Wissen um den deutschen Steinkohlenbergbau nicht verloren gehen darf bzw. sollte.

 

Bild: Der 2. Vorsitzende Peter Otte bei seiner Laudatio zur Jubilarehrung

 

Mit dieser, mit viel Applaus bedachten Laudatio gratulierte der Laudator Kamerad Peter Otte den Jubilaren: 
„Erste Schicht vor 35 Jahren“: Muharrem Acar, Klaus-Dieter Beck, Thomas Derksen, Klaus-Peter Ehrlich-Schnelting, Andreas Götze, Franz Hebinck, Volker Jahn, Andreas Janssen, Matthias Kellermann, Volker Liese, Josef Preuß, Detlef Suchland. 
RDB-Mitgliedsjubiläen: 
25 Jahre: Hans-Joachim Böllert, Peter Schmidt, Peter Schwarz, Helmut Spitza 
40 Jahre: Karl-Heinz Görtz, Jürgen Kellermann, Ashok-Kumar Khanna, Richard Papewalis 
50 Jahre: Clemens Freude, Eckehard Preugschas 
55 Jahre: Rudolf Beneken, Friedhelm Hegenbart 

60 Jahre: Karl-Ludwig Balbierski, Karl-Friedrich Klumpers, Ehrenfried Pelzer, Johannes Rohwer

 

Bild: Die geehrten Jubilare des BV Niederrhein 2016

 

Den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung begann Kamerad Silvo Magerl mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr 2015 mit dem Winterfest, der Jahreshauptversammlung, des Grillabend, der Weihnachtsmarkttour, Motorradtouren und den regelmäßig durchgeführten Stammtischen in Dinslaken und Duisburg-Walsum. 
Nach dem Verlesen des Protokoll der Jahreshauptversammlung 2015 durch Kamerad Michael Bobsien, gab Kamerad Andreas Klare den Geschäftsbericht bekannt. 
Danach hat der BV-Niederrhein zum 31.12.2015 522 Mitglieder. 
Es stehen nur noch knapp 9,8 % der Kameraden aktiv im Berufsleben. 
Die Vorstandsarbeit wurde vorgestellt und mitgeteilt, dass auf der Internetseite des BV-Niederrhein www.rdb-bvn.de, die durch Kamerad Michael Bobsien administriert wird, aktuelle Informationen jederzeit abgerufen werden können, desgleichen, wie und wann die Geburtstagsbesuche stattfinden. Auf die Möglichkeit der stattfindenden Stammtische wurde hingewiesen. 
Der detaillierte Kassenbericht wurde vom Schatzmeister Uwe Grah verlesen. 
Die Kasse ist in Ordnung ! 
Dieses wurde durch den Kassenprüfungsbericht der Kameraden Christopher Palmowski, Walter Strehlow, Wolfgang Traud und Anton Vukas bestätigt. 
Sie bescheinigten eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung, so dass der Jahreshauptversammlung die Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeister für das Geschäftsjahr 2015 empfohlen werden konnte, was auf Antrag auch statt fand. 
Damit wurde der Vorstand entlastet. 
Die Kameraden Anton Vukas, Christopher Palmowski, Volker Liese und Volker Jahn wurden für das Jahr 2016 als Kassenprüfer einstimmig gewählt. 

Unter dem Punkt Verschiedenes, wurde Neumitglied Ingo Engelhardt feierlich mit einer Mitgliedsnadel ausgestattet.

 

Bild: Neumitglied Ingo Engelhardt mit dem 1. Vorsitzenden Silvo Magerl

 

Der erste Vorsitzende, Silvo Magerl, beendete die Jahreshauptversammlung 2016 und lud zum festlichem Hauermahl, bei dem wieder viele interessante Gespräche geführt wurden.

 
Bericht: Michael Bobsien 
Bilder: Max Schymainski

 

 

 

RDB Bezirksverein-Niederrhein feierte Winterfest 2016

Mitglieder erlebten einen bunten Abend in Dinslaken
Der Bezirksverein Niederrhein des Rings Deutscher Bergingenieure konnte zu seinem jährlichen Winterfest über 160 Freunde und Mitglieder erstmalig in den Räumlichkeiten des ehemaligen Ledigenheims empfangen, da die Kathrin-Türks-Stadthalle in Dinslaken wegen Renovierungs-arbeiten nicht mehr zur Verfügung steht.
Die Mitglieder erlebten einen bunten Abend in Dinslaken.
 
 

Bild: Der vollbesetzte Saal des Ledigenheim in Dinslaken-Lohberg

 

In dem voll besetzten Festsaal in Dinslaken-Lohberg begrüßte der Vorsitzende Silvo Magerl unter anderem den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Dinslaken Thomas Groß, den Bergwerksdirektor der Ruhr-Bergwerke Auguste-Victoria und Prosper-Haniel Jürgen Kroker als Vertreter der RAG, den Professor für Bergbaukunde und Rohstofftechnologie von der Technischen Fachhochschule Georg Agricola Dr. Christoph Dauber sowie den Ehrenvorsitzenden des BV Niederrhein Manfred Stratenhoff und die Ehrenmitglieder Dietrich Balduhn,Alwin Erdmann und Karl-Friedrich Klumpens. Ebenso wurden die Honoratioren des Bergwerks Walsum Gustav Backhauß, Albert Bazzanella und Bernhard Thiehofe willkommen geheißen.
 
 

Bild: Die Gäste wurde zum Mitmachen animiert

 

Der Entertainer Roland Donner führte anschließend mit viel Witz und Pep durch das abwechslungs-reiche Abendprogramm. Das „Duo Diagonal“ zeigte Kabarett aus einer anderen Dimension. Das Publikum wurde bei den Interpretationen von Klassik und Stimmungspotpourri der Sängerin „Laura del Conte“ zum Mitsingen animiert. Victoria Lapidus begeisterte durch Ausschnitte aus ihrem Varieté-Programm, wobei das Publikum sie tatkräftig unterstützte. Alle Interpreten bekamen für ihre Darbietungen gebührenden Applaus.

 

 

Bild: Erika von EDEKA: "RDB - Sexy and I know it"

 

Die Gruppe "Music Transfer" spielte schließlich bis in den frühen Morgen zum Tanz auf.

Jung und Alt begeisterten sich bei Evergreens und aktuellsten Hits.

 

 

Bild: Die Künstler des Abends wurden von Kamerad Silvo verabschiedet

 

Die Mitglieder und Freunde des BV Niederrhein werden die Premiere des Winterfestes im Ledigenheim Lohberg nicht vergessen und freuen sich schon sehr auf das nächste Jahr. 
Alle Bilder des Winterfestes sind in der Fotogalerie einzusehen. 
 
 
Ihr und Euer
Jochen Auberg 
Bilder: Max Schymainski 
 
 
 
 
 
RDB Bezirksverein Niederrhein 
Besuch des WDR-Landesstudios in Düsseldorf und der Weihnachtsmärkte in Köln 
Am 04. Dezember 2015 begaben sich knapp 60 Kameraden/-innen des RDB BV-Niederrhein auf ihre jährliche Weihnachtsfahrt. 
Das diesjährige Ziel war zunächst eine Führung durch das WDR-Landesstudio in Düsseldorf und anschließend der Besuch der vielfältigen Weihnachtsmärkte in Köln. 
Nach der Begrüßung durch die Verantwortlichen der Öffentlichkeitsarbeit des WDR-Düsseldorf bekam die Gruppe des BVN durch ein 15minütiges Video einen groben Einblick in die tägliche Arbeit einer Medienanstalt. 
Da sowohl Rundfunk- als auch Fernsehprogramme aus Düsseldorf gesendet werden, wurden die RDB-Kameraden/-innen in 2 Besuchergruppen aufgeteilt. 
In den schalldichten und rauschreinen Tonstudios wurde demonstriert, wie z.B. Lokalnachrichten und sonstige Beiträge aufgenommen und vertont werden. Die große Problematik liegt in den sekündlichen Vorgaben, die auf die Programmabläufe abgestimmt sein müssen. 
Hierfür wurden dann auch die einzelnen Funktionstasten und Anzeigen im Studio erklärt. 
In der begleitenden Diskussion kam dann auch klar zum Ausdruck, dass die Verwendung der Rundfunkgebühren - entgegen den Praktiken in anderen Ländern - wichtig für die Meinungsfindung in unserer Demokratie sind. 
Der WDR in Düsseldorf beschäftigt insgesamt rd. 120 feste und ca. 300 freie Mitarbeiter. 
Die zwei Fernsehstudios – eines mit einer festen und das zweite mit einer schnell umbaubaren Kulisse - konnten wir durch die 97 manuell einzustellenden Scheinwerfer mit einer Leistung von 500-2500 W kaum sehen. 
Dieser enormen Wärmeleistung kann nur mit einer effizienten Klimaanlage – dem sogenannten „Kaltluftzufuhrschnorchel“ entgegengewirkt werden. Langfristig werden beide Studios auf LED-Strahler umgerüstet. 
In den relativ kleinen Studios wird an den 120.000,- € teuren Kameras (das Teuerste an der Kamera ist der pneumatische Fuss zur einfacheren Handhabung) mit Weitwinkelobjektiven gearbeitet, um den Raum größer erscheinen zu lassen. Alle sichtbaren Hautpartien der Darsteller vor den Kameras müssen mit TV-Schminke abgedeckt werden, die 2-3 Hauttöne dunkler sind, um ein reales Bild im TV wiederzugeben.
 
 

Bild: Der 1. Vorsitzende Silvo Magerl am Mikrofon

Nach der Besichtigung der Rundfunk-und Fernsehstudios zeigten sich alle Kameraden/-innen beeindruckt von der Arbeit und vor allem vom strengen Zeitmanagement.
Unser Busfahrer Jürgen brachte uns nun zum Restaurant „Wacht am Rhein“ in Leverkusen, wo wir bei herrlichem Sonnenschein und einem schönen Ausblick auf den hochwasserführerenden Rhein zwischen zehn (!!!) leckeren Gerichten wählen konnten.

Bild: Gemeinsames Mittagessen in der "Wacht am Rhein"

Nach dieser willkommenen Mittagspause ging es weiter nach Köln auf die 7 Weihnachtsmärkte der Stadt.
Hier trafen sich die Kleingruppen z.B. auf dem „Engelsmarkt“, dem „Nikolausdorf“ oder der “Heimat der Heinzel“ immer mal wieder.

Bild: Auf dem Engelsmarkt in Köln

Alle waren begeistert von der Lichtervielfalt und dem – trotz der Menschenmassen in der Stadt Köln – ruhigen, freundlichen und besinnlichen Ambiente der Märkte.

Bild: Weihnachtsmarkt am Dom in Köln

Wieder einmal haben Kamerad Uwe Grah und seiner Frau Petra für uns eine wunderbare Weihnachtsfahrt organisiert.
Der erste Vorsitzende Silvo Magerl bedankte sich im Namen aller Anwesenden bei den Beiden für die exzellente Planung und Durchführung des schönen Tages und wünschte Allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr 2016, ebenso wie
Euer
Jochen Auberg

Bilder: Jochen Auberg

 

 

RDB Bezirksverein Niederrhein

Bezirksgruppe Moers des Ring Deutscher Bergingenieure Bezirksverein-Niederrhein e.V.
Jahresfest 2015 mit Jubilarehrung
Das diesjährige Jahresfest mit Jubilarehrung feierte die Bezirksgruppe Moers am 24. Oktober 2015 im Haus Oermterberg in Rheurdt.
Für jeden Teilnehmer gab‘s wie immer zur Begrüßung ein Getränk, den Damen wurde außerdem ein kleines Präsent überreicht.
In einer kurzen Ansprache begrüßte Manfred Stratenhoff die gesamte Festgesellschaft. Über die Lage des deutschen Steinkohlenbergbaus und seines Auslaufens ist schon genug gesprochen worden; deshalb erspare ich mir weitere Worte.
Doch zur Situation in unseren Vereinen bedauerte er, dass die Teilnehmerzahl bei allen Veranstaltungen - wahrscheinlich altersbedingt - immer geringer wird.

Bild: Manfred Stratenhoff eröffnet die Veranstaltung

Später wurden die angeregten Gespräche durch ein köstliches Mehrgänge- Menü etwas eingeschränkt. Gut gestärkt konnte anschließend die Ehrung unserer Jubilare vorgenommen werden.
Jörg Kaenders und Berthold Wirth verfuhren ihre erste Schicht im Jahre 1980. Für diese 35- jährige Bergbautätigkeit wurden sie mit dem Ehrenhäckel ausgezeichnet.
Für seine 25- jährige Mitgliedschaft im RDB e.V. wurde Volker Tripp geehrt und erhielt die silberne Mitgliedsnadel und die Krawattennadel.
Schon 55 Jahre sind Dieter Schön, Heinz Somberg und Johann Tegethoff im RDB e. V. Mit ihrer Ehrung erhielten sie neben ihrer Urkunde einen Gürtel.
Und für gar 60 Jahre Mitglied im RDB e. V. ist Gerhard von Klinggräff mit der Urkunde und einem Bierseidel geehrt worden.
Nach den Erinnerungsfotos wurde das Steigerlied angestimmt und mit dem dazu gehörigen Schnaps endete die offizielle Jubilarehrung. Den Ehefrauen der Jubilare wurde für ihre langjährige Unterstützung ein schöner Blumenstrauß überreicht.

Bild: Die Jubilare (v.l.n.r.): J.Tegethoff, J.Kaenders, B.Wirth, G. von Klinggräf, H.Somberg, V.Tripp, D.Schött mit M.Stratenhoff

Anschließend folgte noch eine weitere Ehrung. Über 11 Jahre lang haben Walter Krumm und seine Ehefrau Elsbeth gemeinsam die Fahrten, Tagesausflüge und Varieté- / Revuebesuche vorbereitet. Einen riesigen Schriftverkehr, unzählige Telefonate und manchmal auch Vortouren haben sie bewältigt. Mit dem heutigen Tag legen sie diese Aufgabe — aus Altersgründen — nieder. Wir alle bedanken uns herzlich bei Ihnen! Für die jetzt eintretende, ruhigere Zeit überreichte Manfred Stratenhoff ihnen neben einem schönen Blumenstrauß etliche Tropfen besten Weines.
Rasch vergingen weitere Stunden bis es an der Zeit war, die heimatlichen Gefilde aufzusuchen.
Bild: Die Ehefrauen: Kaenders, Somberg, Tegethoff, Schött, Tripp (Tochter), Wirth

Bericht: Orthaus
Bilder: Walter Krumm

 

 

 

RDB Bezirksverein Niederrhein

Herbstfest / Grillabend 2015
des Ring Deutscher Bergingenieure Bezirksverein-Niederrhein e.V.
Am Freitag, den 18.09.2015 feierte der BV-Niederrhein seinen traditionellen Grillabend.
In den Festräumen des Kleingartenvereins Walsum konnte Silvo Magerl mit seinem Vorstand wieder knapp 100 Kameraden versammeln, um nach guter alter Sitte den „Erfahrungsaustausch“ und den „Know-How-Transfer“ zu fördern.
Mit seinen einleitenden Begrüßungsworten hieß er den Bereichsleiter Interne Kommunikation der RAG Erich Kometz, die Ehrenmitglieder Karl Klumpers, Dietrich Balduhn, Georg Brandt und Alwin Erdmann sowie drei Vorstandsmitglieder des BGVR (Bergbau- und Grubenarchäologischer Verband Ruhr e.V.) – Sigurd Lettau, Carsten Säckl und Carsten Plewnia herzlichst willkommen.
Bild: Silvo Magerl begrüßt die Gäste
Die drei Aktiven des 2004 gegründeten Vereins BGVR stellten ihre sehr vielfältige Arbeit vor. Hierzu gehören die Sicherung, Dokumentation, der Erhalt und die Wiederherstellung von Mundlöchern bzw. der Erhalt untertägiger Anlagen in Verbindung mit dem aktiven Denkmalschutz.
Hier wird eng mit den jeweiligen Eignern sowie mit Behörden von Ländern, Städten und Gemeinden zusammengearbeitet. In zahlreichen anschaulichen Bildern weckte der ca. 50minütige Vortrag sehr viel Interesse bei den Kameraden.
Weitere Informationen hierzu gibt es auch im Internet unter www.bgvr.org !
Das historische Erbe wird durch diese Dokumentationen und die Publikationen der Ergebnisse der Befahrungen auf diese Weise weiterleben.
Bild: Der BGVR stellt sich vor
Nachdem das Steigerlied mit dem Bergmannsschnaps gewürdigt wurde war das reichhaltige Grillbuffet an dem lauen Sommerabend eröffnet.
Bild: Knapp 100 Kameraden des BV Niederrhein waren beim Grillabend
Es ging noch bis in die tiefe Nacht bei Bier, Wein und vor allem ansprechenden und mitreißenden Gesprächen.
Bild: Interessante Gespräche bei Drillgut und Bier
Alle anwesenden Kameraden freuen sich schon auf ein Wiedersehen – spätestens im nächsten Jahr !!!
Glückauf
Jochen Auberg
Bilder: Max Schymainski
RDB Bezirksverein Niederrhein
Motorradtour zum Fischereihafenrennen 2015 in Bremerhaven
Laut Roh Echt.
Das ist das Motto des Fischereihafenrennen in Bremerhaven, und die Motorradgruppe des RDB-BV Niederrhein hatte sich auf den Weg gemacht,
um zum dritten Mal bei diesem zweitätigen Spektakel in Bremerhaven dabei zu sein.
Start für uns war am Pfingstsonntag um 8:00 Uhr vom Weseler Bahnhof bei recht gutem Wetter.
Bild: Die Motorradgruppe bei einem Tankstopp
Der Weg war diesmal nicht das Ziel, denn wir wollten schon am Nachmittag die Qualifikationsrennen, die den Auftakt des Rennwochenendes bildeten, sehen und es lagen ja über 300 km vor uns.
Neun RDB-Biker, neun Motorräder mit unterschiedlichster Motorisierung, die Spanne reicht von 600 ccm bis hin zu 1300 ccm, fuhren diszipliniert im Konvoi die akribisch geplante Route.
Eine Motorradtour braucht eine abwechslungsreiche Routenführung, denn auch das Erreichen des Ziels sollte zumindest Spaß machen und so wird für die Überquerung der Weser der komfortable Wesertunnel links liegen gelassen, denn die gute alte Weserfähre bietet einen viel besseren Ausblick auf die "einzige deutsche Großstadt an der Nordsee".
Bild: Die RDB-Biker auf der Weserfähre.
Planmäßig konnten wir in der Gaststätte "Zur Linde", in einem Vorort von Bremerhaven, unsere Zimmer beziehen. Die Wirtsleute bereiteten uns Bergleuten vom Niederrhein einen herzlichen Empfang und öffneten trotz Ruhetag ihr Lokal für uns und diese norddeutsche Gastfreundschaft begleitete uns für den geamten Aufenthalt, denn jeder Renntag fand hier seinen Abschluss und wurde von allen Akteuren wie ein Kameradschaftsabend zelebriert!
Packender Rennsport, eine fantastische Atmosphäre und herrliches Wetter, Donnergrollen gab es nur auf der Rennstrecke, während des
58. internationalen Fischereihafen-Rennen sollten uns mit 25.000 anderen Besuchern für alle Strapazen der zügigen Anreise entschädigen.
An diesem Wochende starteten über 400 Motorradfahrer aus zehn Nationen. Aufgeteilt waren die Motorräder in zehn Klassen, von den offenen Superbikes über Zwei- und Dreizylinder bis hin zu Rennmotorrädern aus den 80er Jahren und den ultraflachen Renngespannen mit Beifahrern, die sich so weit in die Kurven legten, dass die Protektoren an den Schultern auf der Straße einen Funkenflug erzeugten und wenn sie auf dem
2,7 Kilometer langen Kurs unterwegs waren, erreichten sie am Ende der Zielgeraden mehr als 200 Kilometer pro Stunde.
Bild: Funkenflug bei den ultraflachen Renngespannen
Wir als Zuschauer standen sowieso schon mitten im Renngeschehen, doch konnten wir, im goldenen Abendlicht bei der Abschlussrunde in der alle Fahrer mit ihren Motorrädern ohne Helm über die Strecke fahren, noch einmal jedem applaudieren, der bunten Parade aller Protagonisten. Unter lautstarkem Applaus ging das 58. Internationale Fischereihafen-Rennen zu Ende.
Bild: Die RDB-Biker bei der Abschlussrunde
Mit diesen Eindrücken machten wir uns am Dienstag auf den Weg zurück zum Niederrhein und mussten feststellen, dass der Mai nicht nur Sonne bietet, denn einige doch ergiebige Regenschauer begleiteten uns auf dem Heimweg, aber es galt auch in diesem Fall die Motorradweisheit:
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.
In Wesel angekommen trennte sich die eingeschworene Gruppe und neben der Freude über das gelungene Rennwochenende einte uns noch ein zweiter Wunsch: der Wunsch nach einem 59. Fischereihafen-Rennen an Pfingsten 2016.
Glückauf
Silvo Magerl
Bilder: Ingo Engelhardt, Thorsten Jahn
RDB Bezirksverein Niederrhein
Bergmännische Rundreise linker Niederrhein
Am 16. April 2015 begaben sich 20 Kameraden des RDB BV-Niederrhein auf eine bergmännische Rundreise am linken Niederrhein.
Erste Station der Exkursion war der Lehrstollen der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition in Kamp-Lintfort auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks Friedrich-Heinrich. Der ehemalige Reviersteiger Klaus Deuter mit seinen Kollegen zeigte die Geschichte der Schachtanlage sowie die damit verknüpfte Entwicklung der Stadt Kamp-Lintfort auf. Die Steigergemeinschaft veranschaulicht 3m unter der Erdoberfläche auf einer Fläche von 50 X50 Meter mit viel Liebe zum technischen Detail die Arbeit des Bergmannes unter Tage. Die Fördergemeinschaft möchte den Lehrstollen für Schulklassen, Kindergärten und der Traditionspflege für die Zukunft weiter ausbauen.
Bild: Kamerad Klaus Deuter führt durch den Lehrstollen des Bergwerks West
Weiterer Anlaufpunkt auf der Rundreise war das „Haus des Bergmanns“ in Kamp-Lintfort. Hier zeigten die Kameraden Bodo Jesse und Jörg Kaenders die Geschichte der Steinkohle am linken Niederrhein ab dem Jahre 1800. Sie demonstrierten die Entwicklung der Kolonie und der Beamtensiedlung. In 2 Gruppen führten sie durch das sehr anschauliche Haus des Bergmanns und informierten über Arbeits- und Privatleben der Bergmannsfamilien. Auch hier überraschte uns die Liebe zum Detail.
Bild: Das Haus des Bergmanns
Viele weitere Informationen und Bilder erhält man für beide Stationen unter der Internetadresse www.bergmannstradition.de.
Mit unserem Bergbau-interessierten Busfahrer Axel ging es dann zur Stärkung in das „alte Kasino“ hinter der Schachtanlage Friedrich-Heinrich.
Nach dem leckeren Mittagessen fuhren wir zur „Rheinhauser Bergbausammlung“ in den Duisburger Süden. Dort empfing uns
Kamerad Wilfried Brücksken und klärte uns über die Bergbaugeschichte ab dem Jahre 1850 im Duisburger Raum - im Besonderen der Zechen Mevissen/Diergardt des Duisburger Südens mit der Problematik der Wassereinbrüche und steilen Lagerung - auf. In der Dauerausstellung wird der Bergbau von früher und heute mit kleinen Anekdoten und Geschichten gewürzt. Mit wie viel Herzblut die Bergleute ihre Arbeit verrichtet haben zeigt der Besichtigungsrundgang durch das „Museum“ . Ein ehemaliger Elektrohauer erbaute maßstabs-gerechte und funktionstüchtige Modelle von Schachtförderung, Hobelanlagen und Bandförderanlagen und zeigt anschaulich den nachfolgenden Generationen und Bergbau-Laien die Förderung von Kohle aus der Tiefe. Viele Bücher und Ausstellungsstücke vervollständigen die Bergbau-sammlung. Mehr Informationen gibt es über die Webseite
In Bezug auf die Nachhaltigkeit des Bergbaus wurden unsere Erwartungen durch diese Rundreise doch noch übertroffen.
Bild: Kamerad Wilfried Brücksken erklärt die Rheinhauser Bergbausammlung in Duisburg
Glückauf
Jochen Auberg
Bilder: Jochen Auberg
RDB Bezirksverein Niederrhein Jahreshauptversammlung 2015
Der Bezirksverein Niederrhein ehrt seine Jubilare und wählt einen neuen Vorstand
Knapp 80 Bergleute versammelten sich am Sonntag den 15.03.2015 im Festsaal des Ledigenheims in Dinslaken-Lohberg zu Ihrer jährlichen Hauptversammlung.
Bild: Der erste Vorsitzende Silvo Magerl leitete die Jahreshauptversammlung
Der erste Vorsitzende des BV-Niederrhein Silvo Magerl begrüßte die Anwesenden, besonders den Laudator der Jubilare Wolfgang Traud, den Geschäftsführer des Hauptvorstandes Ulrich Dondorf, sowie die Ehrenmitglieder Karl Klumpers, Dietrich Balduhn, Alwin Erdmann, Georg Brandt und Kamerad Hans-Werner Nowak vom befreundeten BV Oberhausen.
Ebenso begrüßte er die Kameraden des Männergesangverein Concordia Lohberg unter der Leitung von Norbert Grundhöfer, die den feierlichen Teil der Versammlung musikalisch untermalten.
Bild: Der Männergesangverein Concordia Lohberg begleitete den festlichen Teil der JHV
Die Totenehrung galt den verstorbenen Kameraden Walter Knäbe, Helmut Schlütter, Friedrich-Wilhelm Heuer, Herbert Keusgen, Willy Kasper und Karl-Heinz Kotucha.
In seinem Jahresrückblick zeigte Silvo die Standortbestimmung der RAG-Deutsche Steinkohle auf: Der gesetzliche Auftrag zum sozialverträglichen Auslauf des deutschen Steinkohlebergbaus und der Auftrag zur Nachhaltigkeit durch Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen. Auch der RDB trägt dazu bei, die bis dato gelebten Werte der Bergleute als Multiplikator zu erhalten.
Die Grüße des Hauptvorstandes überbrachte der neue Geschäftsführer Ulrich Dondorf. Der RDB müsse sich den gegebenen Änderungen anpassen. Die Anzahl der Eintritte deckt die Anzahl der Austritte, leider könne die Anzahl der Sterbefälle nicht kompensiert werden.
Der RDB-Hauptvorstand suche daher nach Kooperationen mit anderen Fachverbänden, um Synergien zu generieren.
Bild: Die Grüße des Hauptvorstands überbrachte der Geschäftsführer Ulrich Dondorf
Kamerad Ulrich Dondorf erhielt für seinen kurzen, knappen und doch sehr informativen Beitrag viel Applaus.
Die Jubilarehrung des BV-Niederrheins übernahm in diesem Jahr der Bergwerksdirektor des ehemaligen Bergwerks Walsum,
Wolfgang Traud.
Er beschrieb die regionale Verbundenheit mit dem Bergbau auch in Hinblick darauf, dass nach der „RAG-Strategie 2020“ nach dem Jahr 2025 sämtliche Grubenwässer des Ruhrkohlebergbaus über die Wasserprovinzen der ehemaligen Schachtanlagen Lohberg und Walsum zum Rhein verbracht werden sollen.
In seiner kurzweiligen und mit viel Applaus bedachten Laudatio stellte er den generellen Sinn der jahrelangen Arbeit in den Fokus.
Neben der ökonomischen gibt es auch eine soziale und kulturelle Verantwortung der Gesellschaft gegenüber.
Die Jubilare haben dazu beigetragen, die Welt mit Ihren Erfahrungen und Fähigkeiten verantwortungsbewusst weiter zu entwickeln.
Bild: Kamerad Wolfgang Traud hielt die Laudatio
Folgende Kameraden hatten ein Jubiläum zu feiern:
Arbeitsjubiläum „Erste Schicht vor 35 Jahren“:
Klaus Baumgart, Thomas Beerwerth, Michael Bobsien, Michael Brandt, Michael Gillner, Stephan Golley, Kurt Grießer, Dirk Guthardt, Frank Hülsermann, Ralf Kitzig, Bernd-Peter Klein, Axel Mühleis-Kauffeldt, Andreas Murschetz, Heinz-Günther Reimer, Frank Reinhard, Jörg Schauenburg, Reinhard Schimmelpfennig, Jürgen Schönfeld, Max Schymainski, Gerhard Seidel, Henrik Stenders, Detlef Suchland.
RDB-Mitgliedsjubiläum 25 Jahre“:
Ulrich Bleier, Peter Gähl, Paul Herzinger, Thorsten Kath, Dietmar Klein, Gerd-Werner Linke, Dietmar Mieden.
RDB-Mitgliedsjubiläum 40 Jahre“:
Karl-Heinz Becker, Rolf Becker.
RDB-Mitgliedsjubiläum 50 Jahre“:
Josef Frömmel, Bodo Kreimendahl.
RDB-Mitgliedsjubiläum 55 Jahre“:
Albert Bazzanella, Manfred Hernicke, Günter Ochmann, Hans-Dieter Schleuter.
RDB-Mitgliedsjubiläum 60 Jahre“:
Josef Gillner, Friedhelm Hennig, Werner Stuwe.
Bild: Die geehrten Jubilare des BV Niederrhein 2015
Den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung begann Silvo Magerl mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr 2014 mit seinem erfolgreichen Winterfest, der Jahreshauptversammlung, des Grillabends und unserer Weihnachtsmarkttour, Werksbesichtigungen, dem regelmäßig durchgeführten Stammtischen in Lohberg und Walsum und der geführten Motorradtour.
Nach dem Verlesen des Protokolls der JHV 2014 durch den Schriftführer Kamerad Auberg gab Kamerad Klare den Geschäftsbericht bekannt. Danach hat der BV-Niederrhein zum 31.12.2014 noch 544 Mitglieder, von denen noch 10% im aktiven Berufsleben stehen.
Die Vorstandsarbeit wurde vorgestellt, der Internetauftritt des BV-Niederrhein auf seiner Webseite www.rdb-bvn.de aufgezeigt und dortige proklamierte Veranstaltungshinweise den anwesenden Kameraden empfohlen. Auch auf Facebook ist der BV vertreten. Es ist dem Vorstand ein Anliegen, den Kameraden auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst durch den BV eine bergmännische Heimat zu geben und die Kameradschaft zu pflegen. Daher wurden die Stammtischtermine in Walsum und Lohberg nochmals bekannt gegeben. Die öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Dokumentationszentrum DIZEUM in Dinslaken-Lohberg wurden vorgestellt. Hier hat der BV großen Anteil am Aufbau eines „deutschen Türstockausbaus“ und der Dokumentation einer Grubenlampensammlung. Der Verkehrsminister des Landes NRW, Michael Groschek, eröffnete das DIZEUM im September 2014.
Der detaillierte Kassenbericht wurde vom Schatzmeister Uwe Grah verlesen. Viel Arbeitsaufwand bereitete die SEPA-Umstellung der Banken.
– Die Kasse ist weiterhin i.O. !!! Dieses wurde durch den Kassenprüfbericht der Kameraden Anton Vukas, Christopher Palmowski, Heiko Bohmann und Uwe Weiss bestätigt. Sie bescheinigten eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung, so dass der Jahreshauptversammlung die Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters für das Geschäftsjahr 2014 empfohlen werden konnte.
Somit wurde der alte Vorstand komplett entlastet, es konnte neu gewählt werden. Als Wahlleiter fungierte Kamerad Anton Vukas.
Kamerad Silvo Magerl stellte sich als Vorsitzender des BV-Niederrhein zur Verfügung und wurde per Hand-Akklamation einstimmig wiedergewählt.
Der „neue und alte“ Vorsitzende Silvo Magerl stellte nun die Kandidaten für den Vorstand vor, welcher danach in Blockwahl einstimmig gewählt wurde:
2.Vorsitzender: Peter Otte
Geschäftsführer: Andreas Klare
Schatzmeister: Uwe Grah
Schriftführer: Jochen Auberg
Weitere Vorstandsmitglieder: Dietrich Balduhn, Georg Brandt, Andreas Nowoczin, Carsten Möller, Jürgen Saborowski, Michael Bobsien
Bild: Der neue Vorstand des BV-Niederrhein, es fehlt Kamerad Andreas Nowoczin
Kamerad Alwin Erdmann schied aus Altergründen aus dem Vorstand aus. Dem Mitglieder-Rückgang geschuldet wurde die Vorstandsposition nicht wieder besetzt. Für seine jahrelange Mitarbeit im Vorstand bekam Alwin einen Frühstückskorb mit allen guten Wünschen für Gesundheit und Tatkraft überreicht.
Bild: Verabschiedung von Alwin Erdmann aus dem Vorstand
Die Kameraden Anton Vukas, Christopher Palmowski, Wolfgang Traud und Walter Strehlow wurden für das Abrechnungsjahr 2015 als Kassenprüfer einstimmig gewählt.
Der wiedergewählte erste Vorsitzende Silvo Magerl beendete die Jahreshauptversammlung 2015 und lud zum festlichen Hauermahl, an dem noch viele interessante Gespräche geführt wurden.
Glückauf
Jochen Auberg
Bilder: Max Schymainski
Jahreshauptversammlung BG Moers 2015
Für die Jahreshauptversammlung der BG Moers am 22. 2. 2015, zu der auch unsere Damen eingeladen waren, hatte der Vorstand die
Räumlichkeiten im „Haus Oermterberg“ in Rheurdt ausgewählt.
Neben den Mitgliedern unserer Bezirksgruppe und ihren Frauen konnte Manfred Stratenhoff die Kameraden Silvo Magerl und Andreas Klare vom Vorstand des BV Niederrhein begrüßen.
In seinem Jahresrückblick erinnerte er anschließend an die im letzten Jahr verstorbenen Kameraden Karl- Heinz Krabbes und Wilfried Isselhorst, derer die Versammlung in Stille gedachte. - Leider ist die Mitgliederzahl weiter zurückgegangen. Zu Jahresbeginn 2015 zählte die BG Moers 173 Kameraden.
Des Weiteren berichtete M. Stratenhoff vom Stand der Verhandlungen über das gemeinsame, neue Domizil der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition und unserer RDB- Bezirksgruppe im ehemaligen Pumpenhaus und Lehrstollen des Bergwerks West.
Bevor die Verträge unterschrieben werden können sind noch einige, wenige Fragen abzuklären.
Alwin Erdmann legte den Stand der Kasse mit Einnahmen und Ausgaben offen.
Heinz Somberg bestätigte ihm — auch im Namen von Hans Bertram - - eine einwandfreie Buchführung.
Insgesamt 13 Veranstaltungen hatten wir im Jahre 2014, von denen Walter Krumm und Manfred Reis in ihrem Vortrag einige Bilder zusammengestellt hatten.
Dies waren die Teilnahme am Winterfest und an der Jahreshauptversammlung des BV Niederrhein, die Jahreshauptversammlung der BG Moers, Besuch bei OPUS STEEL Ankertechnik, Besuch der Siemens AG in Mülheim, die 2-tägige Damentour nach Hannover, die Fahrt zum Maximilianpark in Hamm, Besuch des Wassermuseums „Aquarius“ in Mühlheim, Teilnahme am Grillabend des BV Niederrhein in Walsum, unser Jahresfest mit Jubilarehrung, Besuch des Udo Jürgens- Konzertes in Oberhausen, Teilnahme an der Barbarafeier der BG BOWA sowie der Besuch des Weihnachtsmarktes in Kempen.
Weitere Aktivitäten unserer Bezirksgruppe waren unsere monatlichen Stammtische, die stets von ca. 25 Teilnehmern besucht wurden. Anschließend stellte Walter Krumm das Programm 2015 vor und warb - wie immer - um rege Teilnahme.
Mit dem Steigerlied und einem Klaren endete der offizielle Teil der Versammlung.
Traditionsgemäß gab‘s anschließend ein deftiges Grünkohlessen und nach etlichen Gesprächen in gemütlicher Runde war dieses Treffen irgendwann beendet.
Bild : Manfred Stratenhoff
Bericht: Orthaus
Bild: RDB
Spende an „Gänseblümchen“
Beim Winterfest des Ring Deutscher Bergingenieure - Bezirksverein Niederrhein in der Stadthalle Dinslaken konnte für die Unterstützung krebskranker Kinder 623,50 € gesammelt werden.
Der BV-Niederrhein hat diese Summe auf 700,- € aufgestockt.
Bild: RDB-Spende für „Gänseblümchen“ v.l.: Uwe Grah (RDB), Dirk Grah (Gänseblümchen), Silvo Magerl (RDB)
und der Bürgermeister Dr. Michael Heidinger
Die Kameraden des Bezirksvereins Niederrhein konnten im Beisein des Dinslakener Bürgermeisters Dr. Michael Heidinger die große Summe an den Vertreter des gemeinnützigen Vereins übergeben.
Die Spende konnte den Kindern die Teilnahme am Voerder Karnevalszug am 15. Februar ermöglichen.
Mit Ihnen freuen sich auch die Kameraden des RDB-Bezirksverein Niederrhein !
Bericht: Jochen Auberg
Bilder: RDB
Winterfest 2015 des RDB Bezirksverein-Niederrhein am 10.01.2015Am Samstag den 10.01. konnte der Bezirksverein Niederrhein bei seinem jährlichen Winterfest über 200 Freunde und Mitglieder zu einem bunten und fröhlichen Abend empfangen. In der voll besetzten Kathrin-Türks-Stadthalle in Dinslaken wurden die Gäste durch den Vorsitzenden Silvo Magerl begrüßt:
Der Bürgermeister der Stadt Dinslaken Dr. Michael Heidinger, sein Stellvertreter Herrn Thomas Groß, der Bergwerksdirektor des Bergwerks Auguste-Victoria Herr Jürgen Kroker als Vertreter der RAG, der Professor für Bergbaukunde und Rohstofftechnologie von der Technischen Fachhochschule Georg Agricola Herr Dr. Christoph Dauber, als Vertreter des Hauptvorstandes der Geschäftsführer Ulrich Dondorf sowie der Ehrenvorsitzenden des BV Niederrhein Manfred Stratenhoff und die Ehrenmitglieder Dietrich Balduhn und Georg Brandt. Ebenso die Honoratioren des Bergwerks Walsum Klaus Braick und Albert Bazzanella, den ehemaliger Schatzmeister des RDB Christfried Seifert und stellvertretend für die angereisten Kameraden des benachbarten BV Oberhausen deren ersten Vorsitzenden Hans-Werner Nowak. Nach der Begrüßung wurden unser Schatzmeister Uwe Grah und seine Frau Petra für Ihre tolle Organisation der Weihnachtsfahrt und des Winterfestes mit einem Blumenstrauss geehrt.
In seiner kurzen einleitenden Rede rief Silvo dazu auf, den Verein "Gänseblümchen" zur Unterstützung krebskranker Kinder im Verlauf des Abends durch wohlwollende Spenden zu unterstützen. Es konnten somit 623,50€ für den guten Zweck eingenommen werden, der RDB-Niederrhein rundete auf 700,-€ auf.
Anschließend überbrachte in seiner Grußansprache der Bürgermeister Dr. Michael Heidinger die besten Neujahrswünsche der Stadt Dinslaken und würdigte die Verdienste der Bergleute. In seiner Rede wies er auf die starke Verbundenheit der Stadt und der gesamten Region mit dem Bergbau hin und dankte den Bergleuten und dem RDB für die geleistete Arbeit. „Der Rückzug aus der deutschen Steinkohle ist ein energie- und wirtschaftspolitischer Fehler !“ und verwies so auf die Abhängigkeit vom Ausland und die Abwanderung von Know-How. Als einer der kulturellen Höhepunkte in 2015 kündigte er die Eröffnung der Ruhrtrienale - das "International Festival of the Arts" - im KreativQuartier (KQL, ehemaliges Zechengelände) in Dinslaken-Lohberg an.
Der Entertainer, Magier und Bauchredner Perry führte anschließend mit viel Witz, Pep und einzigartigen innovativen Kunststücken durch das abwechslungsreiche Abendprogramm. Die "TJ-Wheels" lieferten mit dynamischer Akrobatik auf Rollerskates
eine begeisternde Rollschuhshow. Ebenso wurde das Publikum bei den Interpretationen der Sängerin „Sarah Schiffer“ zum Mitmachen und Mitsingen animiert. 25 Tänzerinnen der Ruhrgarde Mülheim vollendeten das Programm durch Ihre mitreißenden preisgekrönten Choreografien und begeisterten durch schwungvolle Tänze zu bekannten Liedern.
Die TeddyBoys spielten schließlich bis in den frühen Morgen zum Tanz auf.
Jung und Alt begeisterten sich bei Evergreens und aktuellsten Hits.
Die Mitglieder und Freunde des BV Niederrhein sowie auch die anwesenden Kameraden des benachbarten BV Oberhausen werden das diesjährige Winterfest so schnell nicht vergessen und freuen sich schon sehr auf das nächste Jahr!
Euer
Jochen Auberg
Bilder: Max Schymainski
Am Samstag den 10.01. konnte der Bezirksverein Niederrhein bei seinem jährlichen Winterfest über 200 Freunde und Mitglieder zu einem bunten und fröhlichen Abend empfangen. In der voll besetzten Kathrin-Türks-Stadthalle in Dinslaken wurden die Gäste durch den Vorsitzenden Silvo Magerl begrüßt:
Der Bürgermeister der Stadt Dinslaken Dr. Michael Heidinger, sein Stellvertreter Herrn Thomas Groß, der Bergwerksdirektor des Bergwerks Auguste-Victoria Herr Jürgen Kroker als Vertreter der RAG, der Professor für Bergbaukunde und Rohstofftechnologie von der Technischen Fachhochschule Georg Agricola Herr Dr. Christoph Dauber, als Vertreter des Hauptvorstandes der Geschäftsführer Ulrich Dondorf sowie der Ehrenvorsitzenden des BV Niederrhein Manfred Stratenhoff und die Ehrenmitglieder Dietrich Balduhn und Georg Brandt. Ebenso die Honoratioren des Bergwerks Walsum Klaus Braick und Albert Bazzanella, den ehemaliger Schatzmeister des RDB Christfried Seifert und stellvertretend für die angereisten Kameraden des benachbarten BV Oberhausen deren ersten Vorsitzenden Hans-Werner Nowak. Nach der Begrüßung wurden unser Schatzmeister Uwe Grah und seine Frau Petra für Ihre tolle Organisation der Weihnachtsfahrt und des Winterfestes mit einem Blumenstrauss geehrt.
In seiner kurzen einleitenden Rede rief Silvo dazu auf, den Verein "Gänseblümchen" zur Unterstützung krebskranker Kinder im Verlauf des Abends durch wohlwollende Spenden zu unterstützen. Es konnten somit 623,50€ für den guten Zweck eingenommen werden, der RDB-Niederrhein rundete auf 700,-€ auf.
Anschließend überbrachte in seiner Grußansprache der Bürgermeister Dr. Michael Heidinger die besten Neujahrswünsche der Stadt Dinslaken und würdigte die Verdienste der Bergleute. In seiner Rede wies er auf die starke Verbundenheit der Stadt und der gesamten Region mit dem Bergbau hin und dankte den Bergleuten und dem RDB für die geleistete Arbeit. „Der Rückzug aus der deutschen Steinkohle ist ein energie- und wirtschaftspolitischer Fehler !“ und verwies so auf die Abhängigkeit vom Ausland und die Abwanderung von Know-How. Als einer der kulturellen Höhepunkte in 2015 kündigte er die Eröffnung der Ruhrtrienale - das "International Festival of the Arts" - im KreativQuartier (KQL, ehemaliges Zechengelände) in Dinslaken-Lohberg an.
Der Entertainer, Magier und Bauchredner Perry führte anschließend mit viel Witz, Pep und einzigartigen innovativen Kunststücken durch das abwechslungsreiche Abendprogramm. Die "TJ-Wheels" lieferten mit dynamischer Akrobatik auf Rollerskates eine begeisternde Rollschuhshow. Ebenso wurde das Publikum bei den Interpretationen der Sängerin „Sarah Schiffer“ zum Mitmachen und Mitsingen animiert. 25 Tänzerinnen der Ruhrgarde Mülheim vollendeten das Programm durch Ihre mitreißenden preisgekrönten Choreografien und begeisterten durch schwungvolle Tänze zu bekannten Liedern.
Die TeddyBoys spielten schließlich bis in den frühen Morgen zum Tanz auf.
Jung und Alt begeisterten sich bei Evergreens und aktuellsten Hits.
Die Mitglieder und Freunde des BV Niederrhein sowie auch die anwesenden Kameraden des benachbarten BV Oberhausen werden das diesjährige Winterfest so schnell nicht vergessen und freuen sich schon sehr auf das nächste Jahr!
Euer
Jochen Auberg
Bilder: Max Schymainski
 Grillabend 2014 des Bezirksverein-Niederrhein
Am Freitag den 19.09.2014 feierte der BV-Niederrhein seinen traditionellen Grillabend. In den Festräumen des Kleingartenvereins Walsum konnte der 1.Vorsitzende Silvo Magerl mit seinem Vorstand wieder 83 Kameraden versammeln,
um nach guter alter Sitte den „Erfahrungsaustausch“ und den „Know-How-Transfer“ zu fördern. Mit seinen einleitenden Begrüßungsworten hieß er die Ehrenmitglieder Karl Klumpers, Dietrich Balduhn und Georg Brandt sowie die Redaktionsmitglieder der Zentraldirektion der RAG- Zeitschrift "steinkohle" - Denise Hundertmark und Sabrina Steiling willkommen.
Die beiden jungen Redakteurinnen stellten das Steinkohle-Online-Portal (www.steinkohle-online.de) vor, welches eine Informations- und Netzwerk-plattform für aktive und ehemalige Mitarbeiter der RAG sowie für alle interessierten Bürger des Bergbaus darstellt. Je näher das Ende des deutschen Steinkohlebergbaus rückt desto mehr können sich aktive und ehemalige Kameraden und Kollegen interaktiv über Berichte, Geschichten, Terminkalender, Freundschaftsanfragen und Briefe miteinander vernetzen. Das historische Erbe wird auf dieser Weise in der virtuellen Heimat weiterleben.
Nachdem das Steigerlied mit dem Bergmannsschnaps gewürdigt wurde war das reichhaltige Grillbuffet an dem lauen Sommerabend eröffnet. Nach dem Motto: "Ein Leben ohne Grillen ist möglich, aber sinnlos!" ging es noch bis in die tiefe Nacht bei Bier und Wein.
Alle anwesenden Kameraden freuen sich schon auf ein Wiedersehen – spätestens im nächsten Jahr !!!
Glückauf
Jochen Auberg
Fotos Max Schymainski
Jahreshauptversammlung 2014
Der Bezirksverein Niederrhein ehrt seine Jubilare
Knapp 80 Bergleute versammelten sich am Sonntag den 23.03.2013 im Festsaal des Ledigenheims in Dinslaken-Lohberg zu Ihrer jährlichen Hauptversammlung.
(Rd. 80 Kameraden im vollbesetzten Ledigenheim Lohberg)
Der erste Vorsitzende des BV-Niederrhein Silvo Magerl begrüßte die Anwesenden, besonders den Ehrengast Dr. Martin Wedig von der Fachvereinigung Auslandsbergbau (FAB), den Geschäftsführer des Hauptvorstandes Gerhard Weitzel, den Ehrenvorsitzenden des BV-Niederrhein Manfred Stratenhoff sowie die Ehrenmitglieder Karl Klumpers, Dietrich Balduhn, Alwin Erdmann und Kamerad Hans-Werner Nowak vom befreundeten BV Oberhausen.
Ebenso begrüßte er die Kameraden des Glückauf-Chores Walsum, die den feierlichen Teil der Versammlung musikalisch untermalten.
Die Totenehrung galt den verstorbenen Kameraden Edmund Czapczyk, Ernst-Albert Bohn, Werner Kleinelsen, Walter Schweitzer, Rolf Axning , Hans-Erich Stratenhoff , Karl-Heinz Krabbes, Wilfried Isselhorst und Peter Baron.
In seinem Jahresrückblick zeigte Silvo die Standortbestimmung der RAG-Deutsche Steinkohle auf: Bei einem Personalabbau von 3000 auf nun 14500 Belegschaftsmitgliedern auf noch 3 Schachtanlagen lag die Produktion bei noch 7,5 Mio. t Steinkohle.
(Der Glückauf-Chor Walsum)
Die Grüße des Hauptvorstandes überbrachte der Geschäftsführer
Gerhard Weitzel. In seiner Chronologie zur Energiewende in Deutschland „wird einem schwindelig bei so vielen Kehrtwendungen. Man weiss noch gar nicht genau, wo dass noch alles hinführt….“ Im Rheinischen Braunkohletagebau stehen 6400 Arbeitsplätze zur Disposition.
(Bild: Gerhard Weitzel überbrachte die Grüße des Hauptvorstandes)
Durch Strukturänderungen passe sich der RDB den gegebenen Änderungen an. Von den 7075 Mitgliedern in 41 Bezirksvereinen sind 342 Studierende, Studenten oder Schüler. Die Anzahl der Eintritte deckt die Anzahl der Austritte, leider könne die Anzahl der Sterbefälle nicht kompensiert werden.
Die Rechtsschutzrichtlinie musste vom Hauptvorstand im Laufe des letzten Jahres aus aktuellem Anlass geändert werden, deshalb wurde eine GmbH unter dem Dach des RDB gegründet. Andere Verbände wie der ehemalige VDF bzw. der ADAC gingen denselben Weg. Abschließend erläuterte Kamerad Weitzel die Gewährung der Rechtsschutzhilfe bei dem aktuellen Thema „Zulagen für Grubenwehrmitglieder“ und erhielt für seinen kurzen, knappen und doch sehr informativen Beitrag viel Applaus.
Dr. Martin Wedig von der Fachvereinigung Auslandsbergbau (FAB) beschrieb in seinem informativen Festvortrag (zu lesen in bergbau 01/2014) die Vernetzung von Unternehmen im Auslandsbergbau zur Rohstoffsicherung für Deutschland. In seinem historischen Abriss klärte er über die Tendenzen der Rohstoff-Entwicklung auf und zeigte die verschiedenen Strategien deutscher Unternehmen, den Status der momentanen Rohstoffgewinnung und das daraus zu ziehende Fazit anhand von einprägsamen Folien.
(Dr. Martin Wedig stellt die vielfältigen Aktivitäten der Fachvereinigung Auslandsbergbau vor)
Seit der Kolonialzeit ist für die deutsche Wirtschaft die Mineral- und Rohstoff-Gewinnung im Auslandsbergbau ein wichtiger Bestandteil, nach 1945 fand ein zaghafter Wiederaufbau statt. Bei der Gewinnung von Metallerzen, Öl, Gas und Steinkohle ist Deutschland vom Ausland abhängig, die Preise hierfür werden sich in Zukunft auf den Märkten vervierfachen. Südamerikaner und Chinesen betreiben auf den Weltmärkten eine sehr aggressive Handelspolitik durch Steueranreize und Schutzzölle. Ebenso werden die seltenen Erden fast ausschließlich in China gewonnen, somit auch der Warenfluss von China gesteuert um die Produktionsketten in das eigene Land zu verlagern. Der eigene hohe Verbrauch von Rohstoffen in China drängt die europäische Wirtschaft in die Abhängigkeit. Die FAB versucht durch mehrere Strategien die deutsche Wirtschaft zu unterstützen, in dem sie die Politik anregt, Rohstoffpartnerschaften für die Versorgungssicherheit herzustellen. Der Bergbau ist nicht nur „Eines Mannes Sache“, sondern kann nur in einem Netzwerk von Partnerschaften erfolgreich die Versorgungssicherheit gewährleisten. Dieses zeigen auch die vielfältigen Geschäftsfelder der FAB. Für den einstündigen, sehr kurzweiligen Vortrag erntete Dr. Martin Wedig viel Beifall.
(Andreas Nowoczin ehrte die Jubilare)
Die Jubilarehrung des BV-Niederrheins übernahm in diesem Jahr der Abbau-Bereichsleiter des Bergwerks Auguste-Victoria, Andreas Nowoczin.
In seiner Laudatio verwies das Vorstandsmitglied des BV-Niederrhein auf die Geschichte der RAG-Deutsche Steinkohle. In den 50er Jahren hatte das Ruhrgebiet noch rd. 150 Bergwerke mit über 350.000 Beschäftigten, in den 60ern schritt die Mechanisierung immer weiter fort. Zurzeit fördern noch 3 Bergwerke knapp 7,5 Mio. Tonnen Steinkohle, dieses alles bei sozialverträglichem Personalabbau.
Er hob hervor, dass die Mitgliedschaft der Jubilare auch den Zusammenhalt von Kameraden über das aktive Arbeitsleben hinaus beweise.
In Würdigung seiner langjährigen großen Verdienste im Bezirksverein Niederrhein wurde das Vorstandsmitglied Kamerad Georg Brandt zum Ehrenmitglied des BV-Niederrhein ernannt und geehrt.
(Das Ehrenmitglied des BV-Niederrhein Georg Brandt)
Kamerad Andreas Nowoczin bedankte sich im Namen aller Kameraden für die geleistete Arbeit und wünschte allen Jubilaren ein herzliches Glückauf.
Folgende Kameraden hatten ein Jubiläum zu feiern:
Arbeitsjubiläum „Erste Schicht vor 35 Jahren“:
Birger Bender, Christoph Bruns, Joachim Donat, Torsten Elmrich, Norbert Flor, Eckhard Freek, Peter Gähl, Ralf Kruse, Erwin Kuipers, Rainer Lehm, Michael Lukas, Dietmar Mieden, Carsten Möller, Jörg Monse, Volker Nussmann, Heinz-Günter Reimer, Ralf Van den Berg, Fabian Varga, Holger Wahrendorf, Volker Ziemniak,
„RDB-Mitgliedsjubiläum 25 Jahre“:
Thomas Chudowski, Thomas Derksen, Uwe Grah, Volker Jahn, Christopher Palmowski, Berthold Rietz, Jürgen Schönfeld, Rainer Lehm,
„RDB-Mitgliedsjubiläum 40 Jahre“:
Sirri Ötztürk, Klaus Pasternak, Bernhard Thiehofe,
„RDB-Mitgliedsjubiläum 50 Jahre“:
Fritz Herbst,
„RDB-Mitgliedsjubiläum 55 Jahre“:
Gustav Backhaus, Werner Bätz, Georg Brandt, Helmut Glaser, Norbert Käsler,
„RDB-Mitgliedsjubiläum 60 Jahre“:
Helmut Schlütter,
(Die Jubilare des RDB-BVN 2014)
Den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung begann Silvo Magerl mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr 2013 mit seinem erfolgreichen Winterfest, der Jahreshauptversammlung, des Grillabends und unserer Weihnachtsmarkttour, Werksbesichtigungen, dem regelmäßig durchgeführten Stammtischen in Lohberg und Walsum und der geführten Motorradtour.
Nach dem Verlesen des Protokolls der JHV 2013 durch den Schriftführer Kamerad Auberg gab Kamerad Klare den Geschäftsbericht bekannt. Danach hat der BV-Niederrhein zum 31.12.2013 noch 578 Mitglieder, von denen noch 16% im aktiven Berufsleben stehen. Die Vorstandsarbeit wurde vorgestellt, der Internetauftritt des BV-Niederrhein auf seiner neu gestalteten Webseite www.rdb-bvn.de aufgezeigt und dortige proklamierte Veranstaltungshinweise den anwesenden Kameraden empfohlen. Auch auf Facebook ist der BV vertreten. Es ist dem Vorstand ein Anliegen, den Kameraden auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst durch den BV eine bergmännische Heimat zu geben und die Kameradschaft zu pflegen, daher wurde die Stammtischreihe erweitert und auf den Standort Walsum ausgedehnt.
Der detaillierte Kassenbericht wurde durch vom Schatzmeister Uwe Grah verlesen. Viel Arbeitsaufwand bereitete die SEPA-Umstellung der Banken, durch gute Vorarbeit des Schatzmeisters und des 2.Vorsitzenden Peter Otte konnten jedoch 96% der Kameraden ihre Zahlungen ohne Probleme erledigen. – Die Kasse ist weiterhin i.O. !!! Dieses wurde durch den Kassenprüfbericht der Kameraden Anton Vukas, Heiko Bohmann, Christopher Palmowski und Sigurd Lettau bestätigt. Sie bescheinigten eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung, so dass der Jahreshauptversammlung die Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters für das Geschäftsjahr 2013 empfohlen werden konnte.
Die Kassenprüfer Anton Vukas, Christopher Palmowski, Heiko Bohmann und Uwe Weiss wurden für das nächste Jahr 2014 einstimmig gewählt.
Mit dem Hinweis auf das nun im Vertrieb befindliche Buch „Ein Leben für den Bergbau“ vom Ehrenvorsitzenden Manfred Stratenhoff beendete der erste Vorsitzende Silvo Magerl die Jahreshauptversammlung 2014 und lud zum festlichen Hauermahl, an dem noch viele interessante Gespräche geführt wurden.
Glückauf
Jochen Auberg
Winterfest 2014 des RDB Bezirksverein-Niederrhein e.V. am 11.01.2014
Am Samstag den 11.01. konnte der Bezirksverein Niederrhein bei seinem jährlichen Winterfest über 220 Freunde und Mitglieder zu einem bunten und fröhlichen Abend empfangen. In der voll besetzten
Kathrin-Türks-Stadthalle in Dinslaken wurden die Gäste durch den Vorsitzenden Silvo Magerl begrüßt, im Besonderen den Ehrenvorsitzenden des BV Manfred Stratenhoff, die Ehrenmitglieder Karl Klumpers, Dietrich Balduhn und Alwin Erdmann und als Vertreter des Hauptvorstandes den Geschäftsführer Gerhard Weitzel.
Silvo wies auf das von Manfred Stratenhoff verfasste Buch „Ein Leben für den Bergbau“ hin, welches mit interessanten Geschichten und Anekdoten aus dem Leben eines Bergmanns gespickt ist.
Anschließend überbrachte in seiner Grußansprache der stellvertretende Bürgermeister Thomas Groß die besten Neujahrswünsche der Stadt Dinslaken und würdigte die Verdienste der Bergleute: „Die Kumpel und Kameraden identifizieren sich mit Ihrer Arbeit auch über Ihre Schicht und dem aktiven Arbeitsleben hinaus! Traditionen soll man pflegen!“
Der Bauchredner und Entertainer „Master Me“ führte anschließend mit viel Witz und Pep durch das abwechslungsrei
che Abendprogramm, welches von Magie, Humor und dynamischer Tanz-Akrobatik geprägt war.
Zunächst erweckte „Doc Schredder“ stummes Material durch seine Origami-Technik zum Leben.
Anschließend verzauberten „Gerd & Dustin Waree“ die Gäste mit cooler Dynamik und jugendlichem Charme, bevor der 22jährige Magier „Marc Weide“ so manchen im Saal mit seinen Tricks verblüffte.
Die „Dolls Company“ ließ lebende Marionetten mit einer berauschenden Tanzakrobatik durch den Saal revoltieren, die Stimmung wurde weiter angeheizt.
Die Künstlerin „Edwina de Pooter“ sang danach bekannte Lieder und Medleys und erntete dafür viel Applaus. Das engagierte Publikum wurde den gesamten Abend immer einbezogen und durch die tolle
Bühnenshow begeistert und zum Mitmachen und Mitsingen animiert.
Die TeddyBoys spielten schließlich bis in den frühen Morgen für Jung und Alt vom Evergreen bis zu den aktuellsten Hits zum Tanz auf.
Die Freunde und Mitglieder des BV Niederrhein werden das diesjährige Winterfest so schnell nicht vergessen und freuen sich schon sehr auf das nächste Jahr!
Verfasser: Jochen Auberg
Bilder: Max Schymainski

 

 

Bericht der JHV 2013

Knapp 80 Bergleute versammelten sich am Sonntag, 17.03.2013 im Festsaal des Ledigenheims in Dinslaken-Lohberg zu Ihrer jährlichen Hauptversammlung.
Der erste Vorsitzende des BV-Niederrhein Silvo Magerl begrüßte die Anwesenden, besonders die Ehrenvorsitzenden Theo Schlösser und Manfred Stratenhoff sowie die Ehrenmitglieder Karl Klumpers, Dietrich Balduhn, Alwin Erdmann und Kamerad Hans-Werner Nowak vom befreundeten BV Oberhausen.
Ebenso begrüßte er die Kameraden des Männergesangverein Concordia Lohberg unter Leitung von Norbert Grundhofer, die den feierlichen Teil der Versammlung musikalisch untermalten.
In der Begrüßungsrede des Festaktes betonte er die Kameradschaftspflege in der Tradition des Bergbaus. Die Totenehrung galt besonders den verstorbenen Kameraden Herbert Lucht, Josef Mihalj, Walter Weber, Dieter Rischka, Walter Fritz, Horst Kiefer, Hans Michaux, Harry Spiering, Karl-Heinz Dammers, Heinz Marbach, Dieter Schulze-Elvert, Hans-Peter Van Ingen, Wolfgang Schmitz und Hans-Jürgen Sielaff.
Im kohlepolitischen Jahresrückblick verwies Silvo Magerl auf den Leistungsanstieg von 11,2% bei der Förderung Kg/je Mann und Schicht bei der abnehmenden Zahl an fördernden Bergwerken bei gleichzeitigem Personalabbau.
Der Ehrenvorsitzende des RDB e. V., Theo Schlösser, begrüßte in seinem Grußwort die RDB-Kameraden unseres BV auf das Herzlichste und überbrachte die Grüße des gesamten Hauptvorstandes.
Als Erstes ging er auf den deutschen Steinkohlenbergbau ein. Der deutsche Steinkohlenbergbau gehe nun leider 2018 zu Ende. Die Kohle sei aber kein Auslaufmodell, denn sie werde in der Welt auch zukünftig mehr denn je benötigt. Dies sagten alle verlässlichen Prognosen der Energieinstitute voraus, insbesondere vor dem Hintergrund des zunehmenden Einsatzes von Kohle in den Schwellenländern. Leider hätte sich aber die Politik in Deutschland anders entschieden.
Danach führte er einige Gedanken zur Energiewende aus. Langsam komme die Politik mit den negativen Themen – wie die hohen Strompreise auf Grund der getroffenen energiepolitischen Beschlüsse - an die Öffentlichkeit. Die Energiewende sei aber bei Weitem kein Selbstläufer, sondern werde noch Vieles abfordern, was den Menschen bisher noch nicht vermittelt worden sei, so Theo Schlösser.
Darüber hinaus erläuterte er die beschlossenen Kooperationen des RDB e. V. mit anderen Verbänden in der Bundesrepublik. Erfahrungsaustausch im Bergbau und der Rohstoffindustrie mit allen Führungskräften sowie die Möglichkeit der politischen Einflussnahme seien wesentlich für eine erfolgreiche Arbeit unseres Verbandes. Dabei würdigte er auch das wesentliche Engagement unseres BV bei der Durchsetzung der Kooperationen auf dem Delegiertentag im letzten Jahr.
Zusätzlich stellte er nochmals das besondere Ziel des RDB e. V. heraus, die Pflege bergmännischer Traditionen und Kameradschaft, die besonders auch in unserem BV gelebt werden. Genauso wesentlich seien aber auch die Förderung des lebenslangen Lernens und die Vertretung unserer Interessen in der Öffentlichkeit.
Mit einem herzlichen Dank an den Vorstand des Bezirksvereins für die erfolgreiche Arbeit sowie an alle Mitglieder des Bezirksvereins für ihre aktive Unterstützung der Ziele des RDB e. V. schloss Theo Schlösser seine Ausführungen und wünschte unserem Bezirksverein viel Erfolg für die zukünftigen Aufgaben, wobei er uns die Unterstützung des Hauptvorstandes zusicherte.
Bei der Ehrung der 47 Jubilare des Jahres 2013 betonte Theo Schlösser als Laudator, dass die heutige Feierstunde für ihn nochmals Anlass zur Beschäftigung mit den Wurzeln des RDB e.V. gewesen sei - aber auch mit der Zukunft, so Theo Schlösser.
Hauptthemen der Zeit zur Gründung unseres Verbandes seien die Flüchtlingsströme und die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Kohle gewesen. Leider hätten das viele Menschen verdrängt oder vergessen. Ein markanter Tag dieser Zeit sei der 13. Mai 1949, der Tag der Gründung des RDB, wobei er auch auf die erste 50-Pfennig-Münze aus dem Jahr 1949 einging. Das Bild zeige eine junge Frau, die vorsichtig einen Eichenbaumsetzling pflanzt, ein Bild, welches die damalige Aufbruchstimmung in Deutschland wiedergebe und auch als ein Symbol für den RDB gilt, der heute eine beachtliche Größe erreicht habe.
Die inhaltliche Ausrichtung des RDB e.V. sei klug und weitsichtig gewählt gewesen. So wichtig die Pflege und der Erhalt bergmännischen Brauchtums aber auch seien – darauf allein sei aber keine vitale bisher 64jährige Geschichte begründbar. Die sich ständig wandelnden Rahmenbedingungen und Herausforderungen der Zeit erforderten einerseits Anpassung und fachliche Entwicklung – andererseits aber auch eine aktive Einflussnahme auf Politik und Wirtschaft.
Die Herausforderungen der Zeit dabei jeweils anzunehmen, sei für Generationen von Bergleuten selbstverständlich. Die größte umweltpolitische Herausforderung der Menschheit sei heute der Klimawandel. Mit der stetig wachsenden Nutzung fossiler Rohstoffe steigen die CO2-Emissionen, die für die globale Erwärmung verantwortlich zeichneten. Gleichzeitig wachse der Energie- und Rohstoffhunger der rasant wachsenden Volkswirtschaften wie China und Indien. Globale Lösungen für eine zukunftsfähige Energieversorgung unter der Reduzierung der CO2-Emmissionen müssten entwickelt werden. Die Aktivitäten dürften aber nicht nur auf einzelne Länder oder Regionen in der Welt beschränkt sein, und neben der Nachhaltigkeit müssten sie auch die Aspekte der Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit beinhalten.
Ein breiter Energiemix unter vorrangiger Nutzung erneuerbarer Energiequellen sei unbestritten notwendig. Genauso klar sei aber, dass die Bedeutung fossiler Brennstoffe, allen voran die der Kohle, wachse.
An erster Stelle der Handlungsskala stehe heute die Einsparung von Energieverbrauch und damit die Vermeidung von CO2-Emissionen bei gleichzeitiger Ressourcenschonung. Die Verwirklichung der 2-Grad-Zieles – also die Erwärmung der Erde bis 2050 um max. 2° C zu beschränken - würde zu einer drastischen Verringerung des statistischen Pro-Kopf-Ausstoßes auf nur noch 2 t CO2 pro Jahr führen. Wie knapp dieses Budget bemessen ist, zeigte er an einigen Beispielen auf und auch, wie eine solche Energiepolitik in den nächsten Jahrzehnten in das Leben von uns Kohle-Bergleuten eingreifen wird.
Die Welt verändere sich – der RDB e.V. habe es bisher verstanden, diese Veränderungen positiv zu nutzen, so Theo Schlösser. Die Zukunft werde weiterhin viele Herausforderungen mit sich bringen und der RDB e.V. müsse auch weiterhin für die notwendigen Veränderungen offen sein. Gerüstet dafür seien wir. Erhalten bleiben müssten dabei die Vereinswerte der Gründer, die sich in unserer Satzung fänden. Das sei und bleibe die Priorität, ja das seien wir den Gründern und uns selbst schuldig.
Abschließend sprach er den Jubilaren die herzlichsten Glückwünsche im Namen des RDB e. V. aus und dankte ihnen für Ihre Arbeit sowie die immer faire Zusammenarbeit mit Ihren RDB-Kameraden im BV.
Sie könnten aufrecht und mit Stolz sagen, sie hätten mit geholfen, den Bergbau in Deutschland zu dem zu machen, was der heute ist, und den Grundstein gelegt, dass Bergbau und bergmännliche Tradition weiterhin bestehen kann. In diesem Sinn wünschte er allen ein herzliches Glückauf.
Folgende Kameraden hatten ein Jubiläum zu feiern:
Arbeitsjubiläum „Erste Schicht vor 35 Jahren“:
Jochen Frowein, Bernd Gunkel, Reiner Hecht, Paul Herzinger, Torsten Krieber, Heinz-Werner Lapehn, Gerd-Werner Linke, Ulrich Mertens, Peter Mikki, Michel Neuhaus, Andreas Nowoczin, Reinert Oehmichen, Christopher Palmowski, Dietmar Quetting, Dieter Reddig, Berthold Rietz, Andreas Schützelhofer, Jürgen Stubbe, Wolfgang Traud, Michael Uhde, Ralf Wylezol,
RDB-Mitgliedsjubiläum 25 Jahre“:
Uwe Bergmann, Eltayib Eltom, Andreas Götze, Dieter Grell, Franz Hebinck, Gerhard Seidel, Michael Weber, Ralf Wylezol,
„RDB-Mitgliedsjubiläum 40 Jahre“:
Manfred Birrenkoven, Helmut Bogaczyk, Dietmar Brandt, Werner Breiing, Siegfried Grawert, Horst Kauffeld, Bernd Kayser, Werner Raschke, Kurt Reiske, Walter Schweitzer, Werner Wondrak,
„RDB-Mitgliedsjubiläum 55 Jahre“:
Dietrich Balduhn, Friedhelm Isselhorst, Berthold Kulik, Helmut Quicker,
 „RDB-Mitgliedsjubiläum 60 Jahre“:
Rolf Axning, Heribert Vennemann, Siegfrid Vöpel, Gerhard Wittig,
Den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung begann Silvo Magerl mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr 2012 mit seinem erfolgreichen Winterfest, der Jahreshauptversammlung, des Grillabends und unserer Weihnachtsmarkttour nach Münster, Werksbesichtigungen, dem regelmäßig durchgeführten Stammtisch und der geführten Motorradtour.
Nach dem Verlesen des Protokolls der JHV 2012 durch den Schriftführer gab Kamerad Klare den Geschäftsbericht bekannt. Danach hat der BV-Niederrhein zum 31.12.2012 noch 616 Mitglieder, von denen noch 20% im aktiven Berufsleben stehen. Die Vorstandsarbeit wurde vorgestellt, der Internetauftritt des www.rdb-bv-niederrhein.de aufgezeigt und dortige proklamierte Veranstaltungshinweise den anwesenden Kameraden empfohlen.
Es ist dem Vorstand ein Anliegen, den Kameraden auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst durch den BV eine bergmännische Heimat zu geben und die Kameradschaft zu pflegen.
Der detaillierte Kassenbericht wurde durch vom Schatzmeister Uwe Grah verlesen: Bei langsam sinkenden Einnahmen und steigenden Ausgaben steht eine Beitragserhöhung lange nicht zur Diskussion – Die Kasse ist weiterhin i.O. !!! Dieses wurde durch den Kassenprüfbericht der Kameraden Anton Vukas und Peter Schulte-Mattler bestätigt. Sie bescheinigten dem Schatzmeister eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung, so dass der Jahreshauptversammlung die Entlastung des Vorstandes empfohlen werden konnte. Kamerad Anton Vukas wurde anschließend zum Wahlleiter gewählt.
Nach der Wiederwahl unseres ersten Vorsitzenden Silvo Magerl wurde der erweiterte Vorstand einstimmig per Blockwahl gewählt.
Der neue Vorstand des BV-Niederrhein besteht aus den Kameraden Brandt, Klare, Bobsien, Auberg, Magerl, Grah, Otte, Saborowski, Balduhn, Erdmann, Nowoczin und Möller.
Die Kassenprüfer Anton Vukas, Christopher Palmowski, Heiko Bohmann und Sigurd Lettau wurden für das nächste Jahr 2013 einstimmig gewählt.
Ein festliches Hauermahl, an dem noch viele interessante Gespräche geführt wurden, beendete die Jahreshauptversammlung 2013 des RDB.
Glückauf Jochen Auberg
Schriftführer